Die Probe, Teil 3: Lichterne Träume

Anna & ich waren viel zu spät – es war ein Sonntagabend, kurz nach halb 6 -, & noch ganz außer Atem. Waren wir gerannt auf den letzten paar Metern oder warum waren wir so kurzatmig, eigentlich? Ich erinnere mich, ich hatte es eilig gehabt, hatte längst auf dieser Party sein wollen, die den Schlussstein einer Ära setzte – die Closing-Party am Mehringdamm dauerte über 48 Stunden & versammelte dutzende DJs der Stadt, Freunde, Affären, die Hoffnungen unzähliger Generationen. Einer wie ich durfte nicht fehlen.

Anna & ich stiegen eilig ins Tiefe, das rot war, beugten die Köpfe, hier: Männer, dort: Männer, überall der dröhnende Bass & flackernde Lichter. Die Luft war schwer vom Suff, süß im Schweiß. Sie waren alle da, Mathieu & sein Freund, die Mademoiselle Duchamps, Santiago – die begrüßten uns lachend, die warfen goldenen Glitter & tanzten. & die Dragqueens heulten alle.

Im Museum, wenige Stunden zuvor, hatte ich Anna noch gesagt, ich wolle mich wieder verlieben oder überhaupt, mal jemanden treffen, der mein Leben auf den Kopf stellen könne – ein Teenagerwunsch, dumm & naiv & nicht weiter definiert; etwas, das einem stumm im Kopf rumgeht, für Wochen vielleicht, & dann ist das plötzlich auf der Zunge, springt unbedacht ins Freie, poltert & rumpelt & klingt furchtbar schief. Verlieben? Wohl eher: sich in einen stürzen, & lodern, wie wenn man Reisig ins Feuer gibt. Was hatte die Liebe mir schon Gutes getan? Distanzen, Abschiede, krumme Erwartungen auf gemeinsame Leben, die immer kollidierten. Ein Aufprall ist keine Berührung.

Nein, ich hatte nie die Liebe gefordert, herausgefordert zum Kampf, aber was dann? Was kann man bloß wollen?

Anna hatte neben mir gestanden & den Kopf geschüttelt. Liebe? Das passiert, wenn man grade nicht hinschaut, eine Weisheit wie aus einem Beziehungsratgeber, zugegeben, aber sie, ausgerechnet, musste es wissen – die Geschiedene, die seit Anfang des Jahres der Liebe ein neues Kleid nähte, ein bunteres, engeres, eines, das raschelte bei jedem Schritt & beim Tanzen klang wie das künftige Glück. Auf dem Weg zum Club waren wir beide, sie & ich, ganz irr gewesen von all unseren Wünschen & später, auf der Tanzfläche, als mir die Droge knisternd ins Blut stieg & goldne Funken in die Augen trieb, da hatte ich längst vergessen, was Forderung gewesen war & besseres Wissen.

Ich tanzte & tanzte, der Boden wurde mir leicht, wurde mir Luft & Schwerelosigkeit. Ich tanzte ohne Unterbrechung. Immer wieder begegneten mir dabei Blicke, die kreuzten mich wie Schiffe das Meer, durchkreuzten mich, schwankend & tosend, die sanken am Grund meiner Augen. Hier war einer, ganz blond & ganz dünn, der schaute so ernst beim Wippen der Hüften, da musste ich lachen, & hier: der Ältere, im weißen T-Shirt & darunter: ringelnde Haare, der lächelte als schliffe er Messer mit seinen Zähnen, der tanzte so leidenschaftlich, ich dachte, der Boden entzünde sich unter seinen Schuhen, & hier: einer, der war ganz unauffällig, der schob sich dicht an den Rand des Dancefloors, hielt sich fest an seinem Bier, ein echter Beckenrandschwimmer, der sah mich an, & wieder, & wieder, der ging mir nach & zwischen die Leute, bis er hinter mir stand. Hi. Ja, hi.

Pause.
Ein schiefes Lächeln, ein Lauern im Blick.
Küssen, ihn küssen, das heißt: Verschwinden im Geborgten.
Untergehen mit allen Schiffen.

Wir sprachen nicht viel am Anfang, wir hielten uns bloß, küssten uns, das war wie ein Luftschnappen, wir schnappten einander nach & atmeten uns, erst ein, dann aus, & als das Licht anging, taumelten wir raus in die Nacht, die finster war & ohne Gedanken. Wohin? Zu mir! Im Bus stellten wir uns vor, hörten der Stimme des anderen nach, klopften die Tonlagen ab. Das also ist einer, der lebt, lebt, lebt, der hat einen Namen, sucht einen Job, der geht nach Wiesbaden, so so, na, in so einen verliebt man sich nicht, nee, sorry, ich schlaf nicht mit dir. Wir spielten miteinander, sagten das eine, meinten das andere, lachten selig, er in seinem Alkohol, ich in meinem MDMA. Am Hackeschen Markt standen wir schließlich in Kälte & Schatten & warteten an der Bushaltestelle auf die richtige Richtung; ich wollte ihn, wollte ihn besitzen, wollte besessen werden, wollte – alles. & er wollte mehr. Aber nein, ich schlaf nicht mit dir. Ich drückte meinen Kopf gegen seinen Bauch, denn er stand vor mir & umarmte mich ganz & er war warm, fast heiß, & als der Bus kam, da nahm ich ihn mit.

Wir stürzten einander nach in mein Bett, & träumten lichterne Träume.

Am nächsten Morgen saß H. in der Ecke, wo ich immer sitze, & trank seinen Kaffee. Als ich nach der Arbeit nach Hause kam, war das Bett ungemacht & die Tasse stand schief auf einem der Bücher. Ich sehnte mich seiner, seiner Hände & Lippen, seinem Erdmännchenkörper. Er kam noch am gleichen Abend wieder.

Von 0 auf 100 in wenigen Stunden: Wir gingen aus miteinander & tanzten, wir tranken. Nachts ließen wir uns nicht los, nie, sondern sprachen leise über Musik, über die Bands, die wir liebten, & über das Scheitern alter Lebensentwürfe, von gebrochenen Herzen. Wir sprachen über den Sturm namens Berlin, über Wiesbaden & das Theater, wo H. anfangen würde zu arbeiten (schon das allein, ein Stich!), & über das richtige Essen. Wir? Ich. Er. Jeder sprach über sich selbst & meinte damit den andren. Auf seiner Couch lagen wir, er auf mir & die Beine unrettbar verknotet, & aßen die Plätzchen seiner Großmutter aus einer goldenen Schachtel; da waren Filme & YouTube-Videos & immer die Musik.

Liebe? Eine Probe zur Liebe, eine Testversion. Etwas, das man zurückgibt, weil’s einem vielleicht doch zu eng ist am Hals.

Epilog: Catherine

Hören wir
wir?
du mich
unter dir im Schatten –
hörst du mich noch?

Die Ewigkeit kennt keine Namen
& wir
du hier
& ich dort
wir liegen namenlos als Götter
zwischen den Laken –
was lässt sich schon sagen?

Die Nacht gab
mir
dir
uns gab sie sich
nur für 8 Stunden als Traum,
der laut war im Wollen
& gefährlich im Kuss.

Gift gab mir die Nacht
zum Abschied
& nannte es das Glück eines anderen Menschen,
eines Fremden, der zwischen Fremden kam
& blieb,
hier:
dein blauer Raubtierblick,
dein Klapperschlangenlachen,
dein Körper: eine Löwengrube
& ich:
hineingestürzt
ins Gemenge der Zähne,
ins Räderwerk der Tatzen.

Wir wollten nicht allein sein. Ich in meiner Nacht, du am hellsten aller Tage. Als unsere Blicke sich kreuzten, da kannten wir uns bereits. Begegneten wir uns doch immer wieder aufs Neue. Tanzten ewig umeinander, flogen wie Pfeile. Ich stand plötzlich vor dir. Du ganz im Licht. Es gab keine Magie zwischen uns, kein Märchen von Prinzen & Schuhen aus Glas. Nur Blut & Pheromone, ein Zwinkern, das mich gelockt hat, & ein Lachen. & ich? Schau, wie mutig ich bin, ganz nah an deinem Gesicht. Immer ein Hi, als bedeute es was. Dann:

Küsse wie Schlangenbisse.

Alle sehn uns. Riechen uns. Wir wollten nicht allein sein. Hier: deine Hand unter meinen Beinen, deine Hand um meine Hüften, deine Hand an meiner Brust – wie du mich schulterst! Wie du mein Gewicht trägst, als wäre ich Kissen & Decke, das Bettzeug der Nacht & wie Federn so leicht,

so sitzen wir in der Nische beim Flimmern & lassen nicht los.

Wir schweigen & beißen uns fest am Schweigen des andren. Wir schmecken das Glück.

Wir gehn einander nach durch das Geflimmer der Stadt: Buntes Licht & Liebesgestöhn, Blicke von allen Seiten. Schau wie sie hungern nach uns, wie sie sich die Lippen wundlecken. Nur raus, nur weg, durch die Plastiklamellentüren & das Orange der Straßenlaternen.
Ironisch geht sich deine Stimme dabei aus.
Mein Blick sucht dein Gesicht, perfekt & dunkel, wie Regen & Wind.
Drinnen waren wir zeitlos.
Jetzt strahlt das gelbe Ziffernblatt über den Dächern.
Es ist kurz vor vier.
Wir gehn unter einer Sonne ohne Wärme nach Hause, es dauert & dauert,
wir fahren durch die Nacht mit den Schenkeln ganz dicht beieinander,
wir reiben uns wie Sand & Wellen.
Wir wollen nicht allein sein.
Also gehst du durch mein Zimmer, Suchender, siehst dir meine Bücher an im Dunkeln, sagst nichts, schaust, berührst flüchtig die Seiten, greifst nach Kleist, was hältst du da fest? Ich sitze im Bett, leicht & mutig, als du kommst wie ein Sturm, wie ein Taifun kommst du über die Stille & reißt & zerrst & stöhnst, Namenloser, kommst wie ein Gewitter über die See & bringst mir den Donner, kommst mit einem Körper aus Blitzen, aus Haar & Fleisch, mit Schweiß so süß, mit der Gewalt der Hurricanes kommst du zwischen die Laken & mich, wie Hagel prasselst du nieder, Franzose, Catherine, deine Hände werfen mich fort, mich, den Fremden, der tanzt zwischen den Schauern, die mir deine Lippen sind, & ich ich bin nicht allein bin ich nicht & trinke mich durstig an dir, trinke mich hungrig, trinke mich zum Menschen an dir, ertrinke, Welle um Welle, so treibe ich fort unter den Fingern, deinem Körper so hart – lass mich nicht los los in die Nacht die sinkt wie ein Schiff diese Nacht -, was sind schon die Stunden, was die Ewigkeit, wenn nicht die Sekunden mit dir, wenn alles plötzlich still wird: Meine Hand auf deiner Brust, meine Lippen an deinem Hals, unsere Beine wie Knoten. Damit wir nicht allein sein müssen, nur 1x wenigstens, fremd & Fremder: schau wie wir liegen, in der Nussschale von Bett, & uns halten, die ganze Nacht halten wir fest in unseren Armen, & sind nicht allein.

Morgens schließt du die Augen
als du mich küsst
als du mich küsst steht die Welt
still küsst du mich, Welt,
& still stehn wir hier,
& sehn uns nicht wieder,
nie mehr,
sehn einander nicht nach,
vergessen einander Gesicht & Stimme,
vergessen die Nacht & das Liegen zu zweit,
& du
bist beim Treppenabsatz kurz vor der Stufe,
& die Klinke ist kalt.

Am Kühlschrank dein Magnetwortsatz:
ewig abenteuer frühstück
& die Tasse mit dem Silberlöffel beim Spülbecken
direkt an der Kante,
dein nasses Handtuch auf der Waschmaschine,
ich habe dir nicht gesagt, wie schön du bist,
aber das Handtuch ist, was mir bleibt,
die Flecken im Laken,
8 Stunden Unsterblichkeit.

Von mir bleibt dir nichts –
außer mein Name,
& auch den wirst du vergessen,
jetzt in Paris,
jetzt,
in Berlin,
wo wir allein sind
allein
sind wir, allein –

.נועם

1.
Äimi sagt, ich habe viel zu kurze Finger, & lacht, & gießt Sekt nach in die drei Gläser – eins mit Lippenstiftrand, eins mit beigen Spritzern, eins mit Minzblätterresten -, & ihr roter Mund ist weit & herrlich, & viel zu viel, wie alles an ihr, der Dragqueen im Hahnentrittkleid, & dann flucht sie plötzlich, des Computers wegen, der alt ist & langsam, & der nicht macht, was er sollte, & im Hintergrund dröhnt die Musik. Es ist Donnerstag, es ist Viertel nach drei. Ein Korridor, ein Treppenhaus, zwei verschlossene Türen & zwei Vorhänge weiter tanzen sie, trinken, feiern – die Männer. Alles da ist hell & bunt, es wird geraucht. In Gedanken zähle ich auf, was ich getrunken habe: 1 Gin Tonic, 1 Moscow Mule, 1 Mexico Mule, 1, nein! 2 Bier, 2 Schnäpse (Birne). Ich fühle mich nicht betrunken. Ich fühle mich klar & lichternd, ich fühle mich, als sei ich überall zugleich. Neben mir sitzt Mathieu, & Mathieu spielt mit dem Dezibelmessgerät, das auf dem Tisch liegt, & wir lachen darüber (73 Dezibel), & lachen (65 Dezibel) & kichern (42 Dezibel), bis einer sagt: gehn wir wieder runter?, & dann stehn wir auf, gehn rückwärts durch die Räume, in denen wir nicht blieben. Ich bewundere Äimis Gang in den hochhackigen Schuhen, ihren Duft, ihre Plastiktitten in dem engtaillierten Kleid. Kunst mit Herzschlag, denk ich. Kunst mit Humor. Außerhalb meines Gehirns hingegen, da sag ich kein Wort, da grinse ich nur, & nicke, da geh ich durch Türen & Gänge & durch die Vorhänge zurück ins Grelle hinein, & stell mich zur Bar, wo die Männer mich sehen, & nehme das Bier von Mathieu (3), & den Erdbeerlime von Äimi (1), die ganz genau weiß, wann genug ist, & ich, & sie, & er, & alle sind glücklich.

2.
Wir tanzen, & tanzen, wie unter Wasser ist jeder Schritt & jede Berührung, & jedes Atmen wie Ertrinken in Rauch. Wir lachen, & lachen, unsere Münder & Augen strahlen, wir sind Sonnen & Stürme: wir verschlingen Welten. Meine Blicke gehn ziellos von links nach rechts, pendeln hin & pendeln her. Ich spür wen, ich seh ihn nur nicht, denk ich, & zähle die Bier nach, die fünfte Flasche hier in der Hand?, & dann, von rechts: ein Paar Augen, ein Lächeln & Wegschauen, & eine Gruppe von Menschen drängelt sich durch, & ich lache, & da sind sie wieder, die Augen: dunkel, der Bart, die strubbligen Haare; dunkel: der Blick,… Wie wir einander umkreisen, ein Aufschauen & Wegschauen & jeder neigt den Kopf ein bisschen weiter nach links, & ein bisschen nach rechts, die Wimpern wie Venusfliegenfallen: die fangen mich ein. Ich? Nur ich. Er? Nur er. Stehn wir kurz still, bitte. Machen wir die Musik mal aus. Null Dezibel jetzt. Selbst Atmen ist lauter. Nur hören wir’s nicht. Wir hören nichts außer die Entfernung, die überbrückt werden will. Wie er aber näher kommt, das merk ich schon gar nicht mehr; er steht plötzlich da, sein Lächeln wie Rauschgift, sein fiebriger Blick, hörst du’s schon, siehst du’s nicht? Golden. Die Nacht lodert auf um uns herum, & fällt in Funken zwischen unsere Schuhe & Beine & Hüften & Bäuche & Rippen & besonders zwischen die Schultern & Arme, & dann legt die Nacht sich als Krone auf unsere Häupter, als Schimmer auf Lippen & Hals. Wir sprechen nicht. Wir saugen einander ein – der Taucher, der zurückkehrt aus der Tiefe der See, mag so den ersten Luftzug tun, wie wir uns jetzt küssen. Wir reißen einander herum, wir stoßen einander schier um, wir drehen & drehen uns, wir fallen gegen Menschen & Wände, wir raufen uns Haar & Klamotten, klammern uns fest, als die Musik erneut losbricht, & die Welt tobt. Wir beißen uns die Lippen & grinsen, wir umarmen Arm & Torso & Rücken & Kopf, jeder den andren, & spüren, dass es nicht reicht – wir enden an der Grenze der Haut, wir finden nur Reibung. Sag los! & ich renne. Los! Durch die Bewegung des Raums gehn wir, kämpfen uns durch sein Kippen & Wanken, durch die Männer, durch die Leben, die nicht genügen, durch Unglück & Wahn dieser Stadt. Bis wir ankommen, wo niemand mehr ist.

3.
Was soll ich mit dir tun?
Gewalt, die sich aufwirft, die sich stapelt, die kippt.
Wärme, die geborgt & gestohlen, von der Gelegenheit zum Dieb erklärt, zur Hitze wird.
Nestelnde Finger. Flüchtig: die Glätte der Haut.
Was tun? Lieben. Verlangen. Nur nicht nachgeben. Druck, der sich aufbaut & aufbaut, der wächst über Köpfe & Dächer, der wächst über sich selbst hinaus & lässt nichts, außer den Hunger nach mehr. Knöpfe & Stoff, Reißverschlusskälte zwischen Fingerspitzen. Haare, die einander nicht mehr loslassen wollen. Haut, die sich wundreibt an Haut. Stimmen aus der Ferne. Stimmen, zwei Meter entfernt. Was tun? Alles, was weich ist, härtet irgendwann aus. Zucken & Pulsieren, & ganz viel Blut, das durch viel zu enge Adern rauscht. Ja. Ja? Wärme in Wärme gestopft, Wärme ineinander geschoben wie Matroschka-Puppen. Gib nicht nach, gib nicht auf. Was den Mund zuckert, das süßt dir das Herz. Aufschnellen & Abwarten, & Blicke, die sich suchen & finden & wieder verlieren. Ein Name, den wer flüstert, erzeugt Hall & Echo, erzeugt das Geheimnis. Das kann hier nicht bleiben. Also muss man einander fortnehmen, aufstehen, den Ort wechseln, die Türen hinter sich schließen, & sich schier am Eigenen verschlucken, lächeln, wegschauen, lächeln, & dem Tageslicht trotzen, das hinter verschmierten Fenstern lauert, nichts loslassen können. Das Ohr sucht den Herzschlag am Bauch, & findet Verdauungsgeräusche. In der Kabine daneben stöhnt irgendwer anders. Das ist die Romantik der Nacht. Alle verlangen einander, hungern einander. Am Ende zieht man sich den Slip über den Schwanz & die Hose nach oben, & wäscht sich die Hände am Becken, das trotzdem noch zu klein ist für diese viel zu kurzen Finger.